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Verein für Waldorf-
pädagogik Eschwege e. V.

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Neugestaltung Alter Bahnhof

Schon fast so lange, wie der Verein für Waldorfpädagogik e. V. den 'Alten Bahnhof' besitzt, redet man in Eschwege auch über einen neuen Stadtbahnhof in unmittelbarer Nähe des damals aufgegebenen alten Gebäudes. Und seit 2007 wird jetzt tatsächlich mehr und mehr von den vielen Plänen Wirklichkeit. Das hat auch uns einige Veränderungen gebracht. Mittlerweile nutzen wir das gesamte Gebäude (vorher waren Teile noch an städtische Initiativen vermietet), und neben dem Kindergarten sind mittlerweile dort 2 Klassen eingezogen; in Zukunft soll ein wesentlicher Teil der Oberstufe dort unterrichtet werden. Neben Umbauten und Renovierungen im Inneren sind allerdings auch außen eine ganze Menge Anstrengungen notwendig, um das Vereinsgelände um das Gebäude herum in geeigneter Weise herzurichten. Ein großer Familienarbeitseinsatz im September 2008 war dafür nur der erste Schritt. Hier der Bericht von Klaus Kerstan:

Gelungener Elterneinsatz

Familienarbeitseinsatz am Alten Bahnhof, 13. September 2008. Foto: K. Kerstan

Am Samstag, 13. September 2008 bargen 13 Eltern und einige Kinder viele Tonnen bestes Basalt-Kleinpflaster und einige hundert Wegeplatten aus dem Gelände hinter dem Alten Bahnhof. Dieses sehr große Gelände gehört seit dem 1. September 2008 dem Verein. Es wird demnächst ausgebaggert und dann mit gutem Mutterboden wieder aufgefüllt, eingesät und bepflanzt, so das wir danach einen schönen Park und Garten hinter dem Bahnhof gestalten können. Das 'neue' Gelände ist ungefähr doppelt so groß wie das Stück Garten neben dem Bahnhof, das wir ohne weitere Kosten dagegen eintauschen konnten.

Das Ausbaggern und Auffüllen mit neuem Mutterboden übernimmt die Stadt. Auch vor dem Alten Bahnhof werden Pflasterung, Gestaltung und Beleuchtung des gesamten Platzes von der Stadt übernommen. Der Nutzwert unseres Gebäudes steigt damit erheblich und soll durch Weiterführung der begonnenen Innenrenovierung und eine anschließend hoffentlich schnell folgende Restaurierung außen zu einem Schmuckstück in der Nachbarschaft des zukünftigen neuen Stadtbahnhofs mit Bushaltestellen und einem Parkhaus werden. Obwohl wir eine Zusicherung für Zuschüsse im Umfang von ca. 40 Prozent der Kosten haben, fehlen dem Verein noch ein Gesamtbetrag von geschätzt mindestens 400.000 Euro und Eigenarbeitsleistung im Gegenwert von mindestens 200.000 Euro. Wer also selbst Hilfe anbieten möchte oder zündende Ideen zur Finanzierungsunterstützung hat, findet beim Bauleitkreis des Vereins jederzeit ein offenes Ohr. Allen Helferinnen und Helfern bei bisherigen Arbeitseinsätzen hier noch einmal einen herzlichen Dank.

Familienarbeitseinsatz am Alten Bahnhof, 13. September 2008. Foto: K. Kerstan

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