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Verein für Waldorf- Am Bahnhof 2 |
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Freie Waldorfschule
Brückenstraße 33–35
Alter Bahnhof:
Klassenhaus |
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Familienarbeitseinsätze 2005
Im Frühjahr 2005 ist die Freie Waldorfschule Werra-Meißner 10 Klassen stark: Die Klassen 1 bis 4 werden im Klassenhaus in der Eisenbahnstraße unterrichtet, dem Kern des zukünftigen Schuldorfs, alle anderen nach wie vor in der Brückenstraße, wo vor 8 Jahren in der alten Villa am Werraufer der Schulbetrieb aufgenommen worden war. Dort und im Gebäude des Waldorfkindergartens, dem Alten Bahnhof, sind regelmäßig Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen notwendig, und auf benachbarten Grundstück in der Eisenbahnstraße fallen regelmäßig Entwicklungsarbeiten an.
Für die Elternmithilfe gibt es seit dem letzten Herbst einen neuen Plan. Für die Schule werden klassenweise Einsatztermine in einem von drei Bereichen vereinbart: altes Schulhaus in der Brückenstraße, neues Klassenhaus und Grundstück in der Eisenbahnstraße oder Schulgarten. So können wir garantieren, dass zu einem bestimmten Termin eine Gruppe von Menschen fest eingeplant werden kann und auch die Organisation der jeweils anstehenden Arbeiten unterstützt. Gemeinsam mit den Hauptverantwortlichen Martin Weisbecker (altes Schulhaus), Klaus Kerstan und Volker Wittig (Klassenhaus, Grundstück Eisenbahnstraße) sowie Margarethe Trott-Bick (Schulgarten) sorgen Elternvertreter und Lehrerinnen/Lehrer der jeweiligen Klassen für die Vorbereitung der Arbeitseinsätze und die Verteilung der Aufgaben. Zurzeit gibt es darüber hinaus auch noch regelmäßig mittwochs nachmittags Einsätze zum Ausbau des Gartenbauhauses (Ansprechpartner: Klaus Kerstan), bei denen zusätzliche Helfer ebenfalls willkommen sind.
Damit niemand durch dieses System in die Verlegenheit kommt, ungünstige Arbeitstermine vorgesetzt zu bekommen, werden alle vereinbarten Termine in der Schulpost und hier im Internet frühzeitig bekannt gegeben. Man ist nicht an den von der "eigenen" Klasse vereinbarten Termin gebunden, sondern kann sich auch jeder anderen Gruppe anschließen. Nach Absprache mit den jeweils Verantwortlichen (zur besseren Planung) sollen alle Elternhäuser im Lauf eines Jahres an wenigstens einem Einsatz teilnehmen, damit wir die Entwicklung unserer Schule auf diesem Weg erfolgreich unterstützen können.
Übrigens wird, wer jemals an einem vergleichbaren Arbeitseinsatz teilgenommen hat, bestätigen, dass die gemeinsame Hilfe erstaunlich viel Ergebnisse bringt, ohne für die Teilnehmer eine echte Belastung zu bedeuten. In aller Regel gibt es im Rahmen des jeweiligen Einsatzes ein großes Picknick, oder die Veranstaltungen klingen mit einem Grillfest aus. Die Kinder freuen sich, im großen Kreis miteinander zu spielen oder sogar ein bisschen mit anzupacken. Häufig denken sich die Lehrerinnen/Lehrer der organisierenden Klassen sogar ein spezielles Programm für die jüngeren Teilnehmer aus. Und auf jeden Fall trifft man immer eine Menge netter Leute und hat nebenbei reichlich Gelegenheit, sich über Fragen des allgemeinen Schulbetriebs zu informieren und die Waldorfschulgemeinschaft besser kennen zu lernen.
Seit Beginn dieses Jahres sind bereits zahlreiche Arbeiten geleistet worden, und nicht alles können wir auch in Bildern festhalten. Trotzdem wollen wir an dieser Stelle in unregelmäßigen Abständen von Familienarbeitseinsätzen berichten und Ihnen eine Vorstellung davon vermitteln, was durch Elterninitiative alles geleistet wird.
Arbeitseinsatz am 16. April
Gleich zwei Klassen haben heute die Organisationsverantwortung übernommen: Die 3. Klasse unterstützt die Arbeiten am Gartenbauhaus und hilft, eine "trockene" Abkürzung zum benachbarten Sportcenter zu pflastern, wo seit einiger Zeit und bis auf weiteres der Eurythmieunterricht stattfindet. Die 6. Klasse widmet sich dem Schulgarten, wo Sträucher umgesetzt, die Böschung des Teichs bepflanzt, die Beete für die anstehenden Pflanzarbeiten im Unterricht gelockert werden wollen und die Erdbeeren auf ihre Frühlingspflege warten.

Überall rund um das Klassenhaus in der Eisenbahnstraße leuchten Mitte April kleinere und größere Blumeninseln. Das verdanken wir zum großen Teil der Gärtnerei Skupio, die der Waldorfschule die Pflanzen zur Verfügung gestellt hat.


Der Teich im Schulgarten ist das Ergebnis einer Achtklassarbeit im letzten Jahr. Seine Außenböschung wird mit Blumen verschönert, innen werden die ersten Wasserpflanzen eingesetzt.


Die Arbeiten am Gartenbauhaus gehen zügig voran. Nachdem jetzt bereits Fenster und Türen eingesetzt werden, steht demnächst schon der Innenausbau auf dem Programm.


Damit auch der Eurythmieunterricht trockenen Fußes zu erreichen ist, wird an der Grenze zum Sportcenter ein kleiner Weg gepflastert. |
Das Backhaus auf dem Schulgrundstück ist ein Sonderprojekt einiger Sechstklasseltern. Heute hat der Ofen seine Tür bekommen und wird zum ersten Mal beheizt. |


Obststräucher wurden umgesetzt; sie sollen später die 'untere' Grenze des Schulgartens bilden. |
Beim gemeinsamen Picknick mit jeder Menge toller Leckereien werden frische Kräfte geschöpft. |
Arbeitseinsatz am 21. April
Am 21. April hilft die 5. Klasse im Garten und auf dem restlichen Schulgrundstück. Wieder wird eine Menge geschafft, natürlich gibt's auch diesmal ein gemeinsames leckeres Picknick, und als am Nachmittag ganz zufällig ein Eiswagen vorbeikommt, ist das der fleißigen Schar nur recht!




Worauf zeigt Margarethe Trott-Bick da bloß im nächsten Bild? Wir werden es wohl nie herausfinden, denn erfahrene Kinogänger und Fans der '(Wo)Men in Black' haben natürlich sofort erkannt: Wenige Sekunden nach dieser Aufnahme wurden alle Umstehenden 'geblitzdingst' ... :-)


Arbeitseinsatz am 21. Mai

Innen und außen schreiten die Arbeiten am Gartenbauhaus rasch voran. Vom Stil her wird das neue Gebäude exakt zum bereits fertig gestellten Klassenhaus passen, und der wichtigste Unterschied ist, dass im Falle des Gartenbauhauses von Anfang an nahezu ALLES von Schülern, Eltern und Mitarbeitern der Waldorfschule Werra-Meißner allein gemacht worden ist. Heute werden in erster Linie Bretter geölt, damit sie später gestrichen und für die Außenverkleidung des Hauses benutzt werden können. Wo so viele Hände mit anpacken, dauert es gar nicht lange, bis der Stapel der behandelten Bretter größer ist als der der unbehandelten.
Arbeitseinsatz am 4. Juni



Am Vormittag wird an der Nordseite des Gartenbauhauses das erste Brett für die Holzverkleidung angesetzt, und während Schüler der 8. Klasse, die heute zum Familienarbeitseinsatz aufgerufen hat, überall auf dem Schulgrundstück in der Eisenbahnstraße den Rasen mähen, wächst die Verkleidung Stück um Stück, bis sie mittags den oberen Fensterrahmen und am frühen Abend das Dach erreicht hat. – Wer zwischendurch einen Abstecher in den Schulgarten machte, konnte dort unter anderem das riesige Rhabarberblatt im folgenden Bild bewundern.


