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Verein für Waldorf- Am Bahnhof 2 |
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Freie Waldorfschule
Brückenstraße 33–35
Alter Bahnhof:
Klassenhaus |
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Kurzinformation Kindergarten
Waldorfkindergarten Eschwege
mit 25 Plätzen für Kinder vom 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt sowie 10 Plätzen für Kinder unter 3 Jahren
Ihr Kind braucht ...
- Freiraum und Geborgenheit zum Spielen.
- Anregungen und Spielkameraden.
- Halt und Sicherheit.
- Erwachsene als Vorbild.
- Spielzeug, das der Fantasie keine Grenzen setzt.
- Lebensfreude.
Sie suchen ...
- eine Umgebung, in der Ihr Kind sich frei entwickeln kann.
- einen Ort, wo Ihr Kind lernt, mit anderen Menschen zu leben.
- einen Spielplatz, wo Ihr Kind sich selbst zu vertrauen lernt.
- Spiele, die Körper und Sinne ansprechen.
- eine Pädagogik, die vom Wesen des Kindes ausgeht.
Wir wollen ...
- Ihrem Kind Freiraum und Geborgenheit bieten.
- Ihrem Kind schöpferische Tätigkeiten ermöglichen.
- dass Ihr Kind die Jahreszeiten erleben kann.
- mit Ihrem Kind Freude am gemeinsamen Spielen und Arbeiten haben und mit Ihnen (den Eltern) zusammenarbeiten.
Der pädagogische Gedanke
Wie lernen kleine Kinder?
Die Waldorfpädagogik geht davon aus, dass Kinder am meisten durch Nachahmung lernen. Es kommt also darauf an, ihre Sinneswahrnehmung, ihr Vertrauen und ihre Sicherheit zu stärken. Hierbei übernehmen die ErzieherInnen eine wichtige Aufgabe, indem sie Vorbild sind für Sprache, Geste und Handlung – das setzt Arbeit an der eigenen Persönlichkeit voraus. So erfährt das Kind Hilfe und Unterstützung, um Selbstfindung und soziales Verhalten zu veranlagen.
Im Kindergarten ...
... ist das Leben durch einen gleichbleibenden Rhythmus im Tages-, Wochen- und Jahreslauf geprägt. Hier erfahren Kinder eine Orientierung in der Zeit und fühlen sich eingebunden in ein größeres Ganzes.
Der Morgen beginnt mit freiem Spiel. Hier geht jedes Kind seinen Spielimpulsen nach. Dies ist die wichtigste Zeit im Kindergartenvormittag, denn hier eröffnen sich im Zusammenspiel mit anderen Kindern, im Beobachten oder Mittun der Arbeit der Erwachsenen die Phantasie- und Schaffenskräfte des Kindes.
Die ErzieherInnen sind in dieser Zeit mit notwendigen hauswirtschaftlichen und handwerklichen Arbeiten für den Kindergarten beschäftigt und machen diese den Kindern in ihrem Ablauf anschaulich erlebbar. Ihre Freude beim Tun, ihr fachgerechtes Arbeiten, ihre Sorgfalt, Geduld und Zielstrebigkeit lassen eine anziehende, warme Atmosphäre entstehen. Die Kinder können sich an solchen Arbeiten beteiligen, z.B. beim Mahlen von Mehl und beim Brötchen backen, bei Arbeiten mit Wolle, Stoff und Holz. Sie selber können einfache Näh- und Holzarbeiten durchführen, oder sie greifen das Erlebte als Spielimpuls auf.
Besonders aber übernehmen die Kinder die Intensität der Arbeit in die Intensität ihres Spielens. Am Ende der Freispielzeit wird gemeinsam Ordnung geschaffen; die Dinge bekommen wieder ihren gewohnten Platz. Dann versammeln sich alle zu gemeinsamen rhythmischen Spielen, dem Reigenspiel. Aus Versen und Liedern erfahren die Kinder die Vielfalt des Lebens, die Jahres- und Festeszeiten in künstlerisch geformten Bewegungsabläufen. Anschließend setzen sich alle an den Frühstückstisch.
Die Mahlzeit wird mit einem Tischgebet begonnen und mit einem Dank beendet. Eine zweite Freispielzeit im Freien schließt sich an. Unser Garten regt die Kinder durch seine Gestaltung zu vielfältigem, bewegungsaktiven Spiel an und vermittelt eine Fülle von Natureindrücken. Der Erzählkreis bildet den Abschluß des Kindergartenvormittags. Ein Märchen, eine kleine Geschichte oder ein Puppenspiel werden über mehrere Tage hin wiederholt. So können die Kinder sich in das Erzählte einleben, es als Seelennahrung aufnehmen und zur Ruhe kommen. Im Laufe der Woche gibt es überdies Tage mit besonderen künstlerischen Aktivitäten wie Eurythmie und Aquarellmalen.
Die Eltern ...
... sind im doppelten Sinne gefragt. Die Waldorfpädagogik kann um so fruchtbarer für das Kind werden, je mehr die häusliche Erziehung mit der pädagogischen Arbeit im Kindergarten übereinstimmt. Dazu brauchen wir das Gespräch mit den Eltern und ihre Bereitschaft, einen gemeinsamen Weg der Zusammenarbeit mit uns zu gehen.
Als Kindergarten in freier Trägerschaft brauchen wir die praktische und finanzielle Unterstützung der Eltern. So sind freiwillige Zuwendungen immer gern gesehen.
Träger ist der Verein für Waldorfpädagogik Eschwege e.V. Der Verein ist eine gemeinnützige Körperschaft des privaten Rechts und auch Träger der Freien Waldorfschule Werra-Meißner. Er ist Mitglied im Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverband und in der Internationalen Vereinigung der Waldorfkindergärten sowie im Bund der Freien Waldorfschulen.
Orientierende Literatur
- Michaela Glöckler: Elternsprechstunde. Verlag Urachhaus.
- Freya Jaffke: Spielen und Arbeiten im Waldorfkindergarten. Verlag Freies Geistleben.
- Frans Carlgren: Erziehung zur Freiheit. Verlag Freies Geistleben.
Sie suchen Kontakt?
Rufen Sie einfach im Büro unseres Waldorfkindergartens an:
- Telefon: 05651 98107
Unsere Anschrift: Am Bahnhof 2, 37269 Eschwege
Unsere Betreuungszeiten:
| Gruppe für Kinder über 3 Jahren | Mo–Fr: 7:30–16:30 Uhr |
| Gruppe für Kinder unter 3 Jahren | Mo–Fr: 7:30–15:30 Uhr |

