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Verein für Waldorf-
pädagogik Eschwege e. V.

Am Bahnhof 2
37269 Eschwege
Tel.: +49 (0)5651 98107

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Freie Waldorfschule
Werra-Meißner

Brückenstraße 33–35
37269 Eschwege
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Kurzinformation Schule

Freie Waldorfschule Werra-Meißner

Staatlich genehmigte Ersatzschule in freier Trägerschaft

Die Freie Waldorfschule Werra-Meißner ist eine von 180 Waldorfschulen in Deutschland und besteht seit Beginn des Schuljahrs 1997/98 mit zur Zeit 190 Kindern in den Jahrgangsstufen 1–13. Zum fünften Mal nach 2007 werden damit am Ende des laufenden Schuljahrs Schülerinnen und Schüler der Freien Waldorfschule Werra-Meißner die Prüfungen zum Waldorfschulabschluss und auf Wunsch gleichzeitig zum Haupt- oder Realschulabschluss ablegen. Im Schuljahr 2010/2011 wird überdies zum dritten Mal eine 13. Klasse zum Abitur geführt.

Aufnahmen für die bestehenden und auch die neue 1. Jahrgangsstufe sind jederzeit möglich (Tel.: 05651 754396, Fax: 05651 754398).

Waldorfschulen sind so genannte staatlich genehmigte Ersatzschulen und führen die Kinder von der 1. Klasse bis zur 13. Klasse. Es können das Abitur, die Fachhochschulreife, die mittlere Reife oder der Hauptschulabschluß erworben werden.

13. Klasse Abitur/Fachhochschulreife
12. Klasse
···
9. Klasse
Oberstufe
8. Klasse
···
1. Klasse
Klassenlehrerzeit

Als Öffentliche Schule in freier Trägerschaft ist die Waldorfschule in ihrer Organisation und ihren pädagogischen Zielsetzungen nicht an staatliche Weisungen gebunden. Lehr- und Erziehungsziele entsprechen den gesetzlich bzw. grundsätzlich vorgesehenen Bildungsgängen. Abweichungen in der Lehr- und Erziehungsmethode ergeben sich jedoch in der Besonderheit der Waldorfpädagogik.

Träger der Schule – und auch eines Kindergartens – ist der Verein für Waldorfpädagogik Eschwege e. V., in dem sich Eltern, Lehrer und Freunde zusammengefunden haben. Sie alle wollen durch die Begründung und Erhaltung des Waldorfkindergartens und der Waldorfschule den Kindern eine Ausbildung bieten, die die gesamte Persönlichkeit des heranwachsenden Menschen anspricht und jede Einseitigkeit ausschließt. Leib, Seele und Geist, die drei Wesensmerkmale eines jeden Menschen, werden je nach Entwicklungsstand und dem Lebensalter des Kindes gefördert.

Die Erziehung ist ganzheitlich. Kopf, Herz und Hand werden angesprochen. Neben den kognitiven Bereichen schulischen Lernens gibt es eine besondere Förderung der künstlerischen und handwerklichen Fähigkeiten. Von der ersten Jahrgangsstufe an lernen die Kinder in unserer Schule die englische und französische Sprache. Am Ende des Schuljahres gibt es Berichtszeugnisse. Es bleibt niemand sitzen. Lediglich für die staatlichen Abschlüsse werden Noten erteilt.

Die Kernfächer (Deutsch, Mathematik und die verschiedenen Sachfächer) werden in Epochen unterrichtet. Dies bedeutet, dass nicht täglich Unterricht in einem dieser Fächer stattfindet, sondern dass ein in sich abgeschlossener Unterrichtsinhalt aus diesen Fachbereichen über einen längeren Zeitraum (bis zu vier Wochen) unterrichtet wird. Der Epochenunterricht findet jeden Tag innerhalb des Hauptunterrichts statt. Die Betreuung und Unterweisung durch einen Klassenlehrer während der ersten 8 Schuljahre gibt den Kindern Kontinuität und Sicherheit.

Die Schule ist christlich geprägt, ohne Weltanschauungsschule zu sein. Alle Kinder erhalten den Religionsunterricht, den ihre Eltern wünschen. Die Pädagogen wünschen sich eine enge Zusammenarbeit mit den Eltern, um gemeinsam mit ihnen die Entwicklung der Kinder zu unterstützen. Über die Aufnahme eines Kindes entscheidet das Lehrerkollegium ausschließlich nach pädagogischen Gesichtspunkten.

Die Schule wird vom Staat unterstützt. Die staatlichen Gelder reichen jedoch nicht aus, um den Schulbetrieb zu gewährleisten. Deshalb ist es wichtig, dass die Eltern einen Beitrag zu den Kosten leisten.

Die Mitarbeit der Eltern an der Gestaltung der Schule ist unerlässlich. Nicht nur praktisches Tun, sondern auch die aktive Unterstützung der Unterrichts- und Erziehungsarbeit ist erwünscht. Dazu ist jedoch ein Kennenlernen der Waldorfpädagogik erforderlich. Zu diesem Zweck werden Vorträge und Informationsabende angeboten.

Die Waldorfschule erzieht und unterrichtet nach den menschenkundlichen Erkenntnissen von Dr. Rudolf Steiner (1861–1925), des Begründers der Waldorfpädagogik. Die Inhalte und Methoden des Unterrichts richten sich nach den entwicklungspsychologischen Gesichtspunkten, auf die sich der Lehrplan bezieht.

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