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Elterntag der 4. Klasse, April 2005, Foto: Frau Nitsch

Elterntag der 4. Klasse, April 2005
Bericht: Lieselotte Essmann, Fotos: Frau Nitsch

Nun, da wir noch einen eigenen Saal haben, finden kleine interne Monatsfeiern im Klassenverband mit den Eltern, Großeltern, Paten sowie weiteren Familienmitgliedern und Freunden statt. Einen dieser Termine erlebte die vierte Klasse am 23. April 2005.

Elterntag der 4. Klasse, April 2005, Foto: Frau NitschElterntag der 4. Klasse, April 2005, Foto: Frau Nitsch

Zuerst zeigten die Schülerinnen und Schüler ein Piratenspiel aus dem Englischunterricht. Danach folgten Impressionen aus dem Hauptunterricht, wie er zur Zeit durchgeführt wird: Morgenspruch, Zeugnissprüche, Morgenlieder, mehrstimmige Flötenstücke (unter anderem eine Ronde von Susato aus dem Jahr 1571).

Es folgten Kopfrechnen, Rechenspiele und das Rechnen an der Tafel, an dem sich die Schülerinnen und Schüler ebenfalls sehr eifrig beteiligten. Wie viel Freude den Kindern die bekannten Übungen um das schriftliche Dividieren oder das Multiplizieren bis hin zum Malnehmen von gemischten Bruchzahlen machen, erlebten die Familien sozusagen hautnah wie im allmorgentlichen Unterricht. Bei einigen Übungen mussten sie sogar genauso lachen, wie die Viertklässler so oft im Hauptunterricht.

Elterntag der 4. Klasse, April 2005, Foto: Frau NitschSchließlich war die Tafel mit Unmengen von Aufgaben gefüllt. Der 'schriftliche Teil', der normalerweise folgt, musste wegen Raummangel leider ausfallen, denn bestimmt wäre es auch für die Besucher höchst interessant gewesen, wie konzentriert sich die Kinder stets mit den nach individuellen Voraussetzungen differenzierten Aufgaben beschäftigen.

Elterntag der 4. Klasse, April 2005, Foto: Frau NitschStattdessen hatten die Viertklässler sich mittlerweile in den Nachbarraum zurückgezogen, um sich für das Klassenspiel umzuziehen. Um auch einen Eindruck vom abschließenden 'Erzählteil' des Hauptunterrichts zu vermitteln, wurde nämlich zum Schluss der Präsentation das Spiel Wie Thor seinen Hammer wiederholte aufgeführt.

Für die Eltern folgte gleich nach dem Wochenende ein Elternabend, auf dem der Präsentationsvormittag noch einem besprochen wurde – jetzt ging es darum, die Epocheninhalte näher zu erläutern und einen Blick auf die ersten drei Jahrsiebte im Leben mit ihren jeweiligen Schwerpunkten und unter neuen Gesichtspunkten zu werfen. Gerade an einer Schule, die sich wie unsere nach wie vor in der Aufbauphase befindet, so dass häufiger Familien ganz neu dazustoßen und gern mehr über die konkrete Arbeit an einer Waldorfschule wissen möchten, sind wiederholte Darstellungen des Hauptunterrichts und Informationen über die menschenkundlichen Bedeutungen für die jeweiligen Altersstufen besonders wichtig.

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