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Verein für Waldorf- Am Bahnhof 2 |
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Freie Waldorfschule
Brückenstraße 33–35
Alter Bahnhof:
Klassenhaus |
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Ellen Schuberts Adventstagebuch 2005
Fotos: E. Schubert
Ellen Schubert ist nicht nur Lehrerin der Waldorfschule Werra-Meißner, sie beobachtet den Schulalltag auch mit ihrer Kamera. Hier gewährt sie uns einen Blick in ihr Fotoalbum mit vielen Impressionen aus der Zeit vor Weihnachten 2005:
Ein wichtiger Teil des dritten Schuljahrs der Waldorfschule Werra-Meißner ist die Hausbauepoche (siehe Lehrplan). Gemeinsam mit einer weiteren Epoche zur Feldbestellung sollen die Kinder einen ersten Eindruck von den Urberufen der Menschheit, von der Arbeit der Bauern und den verschiedenen Handwerken bekommen. Einiges von dem, was im Klassenraum besprochen wird, probieren alle gleich aus draußen vor der Tür aus. Dass es dabei um ein "echtes" Bauprojekt geht, nämlich die Schaffung eines neuen Weidenhäuschens, lässt alle nur noch eifriger zur Sache gehen.
Schon beinahe ein Jahr alt ist das "Aquarium", ein Projekt der jetzigen 11. Klasse aus dem Handarbeitsunterricht im letzten Schuljahr. Schülerinnen und Schüler haben es komplett selbst entworfen und zum großen Teil eigenständig umgesetzt. Das vollendete Werk ziert jetzt das Treppenhaus der Schule.
Am 19. November fand im Schulhaus in der Brückenstraße der Martinsmarkt statt, Jahr für Jahr das größte Vereinsfest und gleichzeitig ein "Tag der offenen Tür", bei dem sich alle, die wollen, in der Waldorfschule Werra-Meißner ausgiebig umsehen und mit Eltern, Lehrerinnen und Lehrern unterhalten können. Kurz haben wir schon an anderer Stelle darüber berichtet, hier noch ein paar weitere Impressionen:


| Mit dieser Transparentwand voller wunderschöner Papiersterne werben Frau und Herr Harnisch seit Jahren für die Unterstützung der Straßenkinder in Cali. | Im Basar ist ein Stand bunter als der andere. Das Beste: Man darf die hübschen Dinge nicht nur anschauen, denn sie stehen auch zum Verkauf. |


| Im Spielcasino der 7. Klasse: Besonders dicht umlagert ist das Mäuseroulette. Für welches Türchen wird sich die "Fellkugel" wohl entscheiden. | Ein großes Glas voller Erbsen wird beim Martinsmarkt auf den Fluren herumgetragen. Wer an besten schätzt, wie viele es sind, gewinnt diesen großartigen Preis. |

In diesem Jahr obliegt es der Freien Waldorfschule Werra-Meißner, den offiziellen Eschweger Weihnachtsbaum zu schmücken. Mit Feuereifer machen sich alle an die Arbeit, und das erste Bild zeigt, wie die ausgesägten Sterne in passenden Farben lackiert werden. Im zweiten stehen Phillip und Jan aus der achten Klasse stolz neben dem bereits herausgeputzten Nadelbaum, und das dritte Foto zeigt das komplette Werk bei Dunkelheit und in voller Pracht.


Auch in der ersten Klasse geht es so spannend zu, dass man am liebsten jeden Tag dabei wäre. Ganz besonders aufregend war es, mit Fingerhäkeln und Flechten Springseile herzustellen und anschließend gleich auszuprobieren. Da war sogar der Weg auf den Pausenhof zu weit: Gleich im Flur des Klassenhauses in der Eisenbahnstraße wurden die selbstgebauten Seile auf Tauglichkeit geprüft.

In der zweiten Klasse sollen die Fenster des Klassenraums weihnachtlich dekoriert werden, und die Sterne aus Goldpapier werden gemeinsam angefertigt.


Dass der größte Teil des Monats Dezember eigentlich zum Herbst und nicht zum Winter gehört, bekommen wir seit Jahren regelmäßig zu spüren. Bis hier in Nordhessen tatsächlich auch im Tal Schnee fällt und liegen bleibt, ist es meistens Januar geworden. Andererseits lässt das auch Zeit, um Vorbereitungen für den Wintereinbruch zu treffen: Hier helfen die Schülerinnen und Schüler der ersten vier Klassen, Teile des Schulgeländes in der Eisenbahnstraße mit frischem Rindenmulch abzudecken.

Tradition hat mittlerweile auch das Basteln in der Schule an den Adventssamstagen: Die Jüngeren sparen sich so die oft nicht so sehr geschätzte Weihnachtseinkauf-Wanderung durch eher "langweilige" Geschäfte, während die Eltern sich vielleicht auch gern einmal allein auf die Suche machen. Ob nun transparente Lampen gebastelt werden oder farbenfrohe Filzartikel entstehen: Spaß macht es allemal!



