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Freie Waldorfschule Werra-Meißner
Am Bahnhof 2, 37269 Eschwege
Tel.: 05651 754396
Fax: 05651 754398

Klassenhaus Eisenbahnstraße
Tel.: 05651 227836

Waldorfkindergarten
Tel.: 05651 98107

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Termine

Elterncafé: jeden 2. Freitag im Monat um 15.00 in der Eisenbahnstraße
Schulelternbeirat: Öffentliche Sitzung jeden 1. Mittwoch im Monat um 19.00 im Alten Bahnhof
Martinsmarktinitiative:Jeden 2. Dienstag im Monat um 20.00 Uhr im Alten Bahnhof (Handarbeitsraum)

Mo., 21.05.13 bis Fr. 24.05.13: Forstpraktikum 7. Klasse
Di., 21.5.13 bis Mi. 29.5.13: Schriftliche Prüfungen
Di., 28.05.13: Veranstaltung mit Herrn Guttenhöfer um 19 Uhr im Eurythmiesaal
Fr., 31.05.13: Beweglicher Feiertag

Fr.07.06./Sa., 08.06.13: Monatsfeier 1. bis 6. Klasse
Mo., 10.06. bis Fr., 14.06.13: Mündliche Prüfungen
Fr., 21.06.13: Klassenspiel der 8. Klasse
Sa., 29./So., 30.06.13: Johannisfest

Di., 02. bis Do., 04.07.13: Projekttage
Do., 04.07.13: Abschlussfeier der 10. Klasse
Fr., 05.07.13: Zeugnisabgabe

6. Kunst- und Töpfermarkt

Ein buntes Treiben herrschte auf dem Kunst- und Töpfermarkt, der bei wunderbarem Wetter viele Besucher anlockte. Auf dem Gelände und in den Räumen der Waldorfschule wurden liebevoll erstellte, originelle und hochwertige Kunstprodukte angeboten, die guten Absatz fanden. hre Spielsachen, Bücher und Kleidung anbieten durften auch die Kinder, die geduldig hinter ihren Flohmarkttischen saßen und sich freuten, mit Interessenten über den Preis verhandeln zu können. Die Kinder konnten bei Töpfer- und Malaktionen auch selber aktiv werden und kreative Kunstwerke gestalten. Tanz- und Musikvorführungen, Eselreiten und Kasperletheater so wie ein von der 4. Klasse gestaltetes Heimatquiz ergänzten das Programm zum perfekten Ablauf des Tages trug natürlich auch die leckere Verköstigung mit Würstchen, Waffeln, Kuchen, Torten und Salaten bei, die von den Eltern zubereitet wurden.

Vielen Dank allen Helfern und Helferinnen, ohne deren unermüdlichen Einsatz ein solcher Markt nicht hätte gelingen können!

Nistkästen im Forst

Die Kontrolle und Reinigung der Nistkästen
"Jeder Kasten ist ein Überraschungsei."


Im Frühjahr, bevor die Vögel mit dem Nestbau beginnen wollen, müssen alle Nistkästen im Wald gereinigt werden. Dazu braucht man einen Stock, an dem ein Haken befestigt ist, um die Kästen vom Nagel am Baum herunterzubekommen. Eine Leiter kann sehr hilfreich sein, damit man überhaupt an den Kasten herankommt, denn die Nistkästen sind höher an die Bäume gehängt, damit Fremde sie nicht entfernen können. Wenn man nun den Nistkasten in den Händen hält, schiebt man von unten den Nagel vorsichtig zur Seite und klappt die vordere Holzklappe mit dem Einflugsloch hoch. Schon sieht man, was sich darin befindet. In jedem Nistkasten ist etwas anderes drin wie bei den Überraschungseiern: Mal ist ein Siebenschläfer zu Besuch gekommen oder eine Meise und man sieht in deren Schlafkoje. Man kann aber auch ausgebrütete Eier oder sogar tote Vögel darin finden, je nachdem, ob der Siebenschläfer schon sein Abendbrot gehabt hatte oder nicht. Wenn alles gut gegangen ist, befindet sich im Nistkasten ein fertig gebautes Nest ohne Kuhle, das aus Moos, Tierhaaren, Wolle, Tannennadeln, Reisig gebaut worden ist. Haben die Nester eine gerade Oberfläche, im Gegensatz zur Kuhle, bedeutet es, dass die Jungvögel ausgewachsen und flügge geworden sind und mit ihrem zunehmenden Gewicht das Nest flach gedrückt haben. Hat es aber eine Kuhle, dann hat es einen Unfall gegeben und die Jungvögel konnten nicht aufwachsen. Nun nimmt man einen Stock und holt das gesamte Nest heraus. Nun können die Vögel im Frühjahr ein frisches, aufgeräumtes Heim beziehen und ihr eigenes Nest bauen.
Jolanda

Die Nistkastenreinigung
Hygiene ist wichtig!


Das Nistkasteninnere kann manche Überraschung bergen. Vor dem Frühling müssen alle Nester mitsamt den darin lebenden Parasiten wie z.B. Flöhen, Milben, Zecken und auch Kot und Urin aus den Kästen entfernt werden, damit die kommende Vogelbrut nicht übermäßig befallen wird. Es dürfen keine chemischen Reinigungsmittel verwendet werden. Es reicht, wenn der Kasten gründlich ausgefegt oder mit einem Stöckchen oder den Händen gereinigt wird. Wichtig ist, dass das Kasteninnere gut austrocknen kann.

Hotelgäste
Typisch gefiederte Nisthöhlenbewohner sind Meisen, Kleiber und Sperlinge. Gelegentlich finden sich Fledermäuse oder auch Schlafmäuse, wie Siebenschläfer und Haselmäuse ein. Auch anderes Kleingetier kann einen Vogelnistkasten als Brut- oder Überwinterungshöhle benutzen. Nistkästen können Tagesunterschlupf, Schlafplatz, Kinderstube und Überwinterungsplatz sein.

Unterschiedliche Nestbauten der Hotelgäste
An den verschiedenen Materialien, die zum Nestbau in den Vogelkasten mitgebracht werden, kann man erkennen, welches Tier dort eingezogen war. Kennzeichen für Meisen: viel Moos, Federn, Tannennadeln und ein plattgedrücktes Nest. Kennzeichen für Siebenschläfer: viel Laub und ein lockerer Nestbau.
Loris

KUNST wird an der Eschweger Waldorfschule "großgeschrieben"

Am vergangenen Donnerstag war es dann soweit: Die 10. Klasse der Freien Waldorfschule in Eschwege nahm die mehrstündige Bahnfahrt nach Frankfurt auf sich, um das erst vor kurzem zum Museum des Jahres 2012 ausgezeichnete Städelmuseum in Frankfurt zu besichtigen. Anlass war die dreiwöchige Kunstbetrachtungsepoche gewesen, in welcher sich die Schülerinnen und Schüler einen Überblick über die Entwicklung der europäischen Malerei vom Mittelalter bis zur Moderne erarbeitet hatten.

Anhand von ausgesuchten Gemälden hatten sich die 10-Klässler allmorgendlich in den ersten beiden Unterrichtsstunden intensiv mit der Bildbeschreibung, - analyse und -interpretation beschäftigt, so dass sie nun das notwendige Rüstzeug besaßen, um im Städelmuseum den überwältigenden Originalen gegenüberzutreten.

In Referaten stellten dann die Schüler, die sich zuvor in Kunstexperten-Gruppen eingeteilt hatten, gegenseitig ihre Lieblingsbilder aus den verschiedenen Kunstepochen (Mittelalter, Renaissance, Barock, Expressionismus und Impressionismus) vor. Nach der Betrachtung der großen Meisterwerke von Botticelli, Rubens, Monet oder Franz Marcs, besuchte man auch den erst vor kurzem neu eröffneten Erweiterungsbau des Städel, in welchem nun auch bedeutende Meisterwerke der Gegenwartskunst ausgestellt werden. Hier eröffnete sich ein Kontrastprogramm der besonderen Art, das die Schüler ebenfalls in ihren Bann zog. Die Frage "Ist das Kunst, Frau Olde-Choukair?" hörte die begleitende Kunstlehrerin nicht nur einmal an diesem Nachmittag.

Nach einem anschließenden kurzen Stadtrundgang in Frankfurt kam die Gruppe am späten Abend zwar sichtlich erschöpft, aber mit vielen wertvollen neuen Eindrücken, die sich nur beim unmittelbaren Betrachten der Gemälde vor Ort erschließen konnten, wieder am Eschweger Stadtbahnhof an.

Text und Fotos: Christiane Olde-Choukair